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Landesjugendjazzorchester nun im besten Schwabenalter – weiser, aber nicht leiser!

Am vergangenen Freitag war es endlich soweit! Nachdem das Konzert anlässlich des 40-jährigen Jubiläums des Landesjugendjazzorchesters pandemiebedingt mehrfach verschoben werden musste, konnte das Orchester innerhalb der Jazztage Weinstadt wieder einmal mehr zeigen, dass es DIE Talentschmiede für junge Jazzer*innen in Baden-Württemberg ist.

Einige ehemalige Lajazzo-Mitglieder, darunter Andreas Maile, Felix Fromm und Christian Mehler ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam mit dem Orchester auf der Bühne zu stehen.

Ein sehr berührender Moment war der Auftritt von Jiggs Whigham, der 1981 für die erste Arbeitsphase in der Bundesakademie in Trossingen gemeinsam mit weiteren Jazzgrößen wie Prof. Bernd Konrad, Frederic Rabold und dem Schlagzeuger Dai Bowen gewonnen werden konnte. 

Dass das Ensemble sehr schnell zu einer echten Vorzeige-Band reifte, ist heute unschwer zu erkennen, was auch dem Auswärtigen Amt und dem Goethe-Institut nicht verborgen geblieben ist. 1986 und 1987 ging es auf Konzertreise nach Afrika, zwischen 1988 und 2020 siebenmal nach Asien, die kleineren Konzerttourneen durch Europa noch gar nicht erwähnt – dazu 14 CDs, Fernsehaufnahmen, Uraufführung und auch die Aufführung des Jazzoratoriums von Fritz Renold gemeinsam mit dem Landesjugendgospelchor in 2012 waren Meilensteine in den letzten 41 Jahren.

Mit dem Einläuten eines neuen Jahrzehnts des LaJazzO gibt es auch einen Wechsel im Bereich des künstlerischen Leiters. Prof. Rainer Tempel, der das Orchester 8 Jahre lang geleitet hat, hat an diesem Abend den Dirigentenstab an Prof. Klaus Graf weitergegeben. Dieser hat Anfang der 80er Jahre selbst seine ersten Erfahrungen im Orchester unter Jiggs Whigham und Prof. Bernd Konrad gesammelt. Dazu Prof. Hermann Wilske, des Landesmusikrats Baden-Württemberg: "Mit dem Lajazzo unseres Bundeslandes haben in den vergangenen 4 Jahrzehnten die ganz großen Bandleader Deutschlands gespielt. Auch das ist sicher ein Grund, warum dieses Orchester von Solisten auch nach 40 Jahren hochmotiviert und in unverminderter Frische aufspielt. Und: Dieses außergewöhnliche Geburtstags-Konzert ist zugleich ein verheißungsvoller Auftakt für die kommenden Jahre. Ad multos annos!“

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