2026 wird ein echter Weltenbummler zum Instrument des Jahres: das Akkordeon!
Der Landesmusikrat Baden-Württemberg präsentiert den Akkordeon-Virtuosen Matthias Matzke als Botschafter
Was hat das Akkordeon mit Baden-Württemberg zu tun? Eine ganze Menge, könnte man sagen, vielleicht ist es sogar das „schwäbischste Instrument“ überhaupt: Anfang des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Trossingen zum Zentrum des Handharmonikas mit so großem Erfolg, dass die Hohner AG 1929 zur größten Musikinstrumentenfabrik der Welt (!) anvancierte. Der Erfolg führte zur Gründung des ersten Akkordeonorchesters in den 30er Jahren. Das Orchester diente als Werbelokomotive und zog eine Welle von Orchestergründungen nach sich, insbesondere im Raum Württemberg, Baden und Hohenzollern. Dies erklärt die besondere Situation, dass noch heute 60% der deutschen Harmonikavereine in Baden-Württemberg ansässig sind und sich die anderen 40% auf die anderen 15 Bundesländer verteilt. Kein Wunder also, dass der Landesmusikrat das nächste „Instrument des Jahres“ besonders begrüßte.
Doch kein Instrumentenjahr ohne Botschafter: Mit Matthias Matzke präsentierten wir einen der innovativsten Nachwuchsstars auf dem Akkordeon, natürlich aus Baden-Württemberg. Der 36-fache Preisträger, Konzertakkordeonist und leidenschaftliche Pädagoge gilt als Pionier des Digitalakkordeons und verbindet Virtuosität mit technischer Neugier. In über 100 Kompositionen und mit seiner Matzke-Methode® vermittelt er die Faszination des Instruments auf neue Weise über die Lernplattform „Accordio". Mit seiner Symphonic-Rock-Band „Vangardion" überschreitet er Grenzen zwischen Klassik, Elektronik und Rock – und beweist, dass das Akkordeon in der modernen Musik nicht nur seinen Platz hat, sondern neue Welten erschließen kann.
Freuen Sie sich mit uns auf das Jahr des Akkordeons und entdecken Sie ein Instrument, das die ganze Welt in seinen Falten trägt!
Die Landesmusikräte küren seit 2008 jedes Jahr gemeinsam ein Instrument des Jahres. Jedes Bundesland beruft eigene Schirmherrinnen und Schirmherren und hat seine eigene Vorgehensweise, um das länderübergreifende Ziel zu erreichen, nämlich Neugier und Aufmerksamkeit auf die vielen Facetten, die Literatur und die Faszination zu lenken, die die Stimme zu bieten hat.
Foto: privat

