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Musik begeistert

WIR vertreten den Deutschen Musikrat auf Länderebene und sind die Stimme von 1,6 Millionen Menschen. Wir setzen uns dafür ein, dass Jung und Alt Musik MACHEN können. Denn ob Klassik, Jazz, Pop, Welt- oder Volksmusik – ohne MUSIK ist alles nichts.

SWR plant Wegfall fester Sendeplätze in der Geistlichen Musik!

Bereits seit mehreren Jahrzehnten gibt es am Samstagabend im SWR2 (davor auch schon im SDR) die Sendung „Geistliche Musik“, von 19:05 Uhr bis 20:00 Uhr. Diese Sendung ist für eine gewachsene und treue Hörergemeinde ein fester Bezugspunkt am Vorabend des Sonntags. Nunmehr wurde bekannt, dass der SWR plant, diese festen Sendeplätze ersatzlos zu vergeben, wobei Inhalte der Geistlichen Musik in anderen Musikformaten unterkommen sollen. 

Dazu der Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg, Prof. Dr. Hermann Wilske: „Der breite Protest der beiden großen Kirchen, der Kirchenmusik, der Musikhochschulen sowie bedeutender Persönlichkeiten des Musiklebens während der letzten Wochen in Baden-Württemberg zeigt, wie tief verwurzelt der Bezug der Hörerschaft zu diesem Sendeplatz ist. Wenn diese nunmehr damit vertröstet wird, Geistliche Musik solle ab dem 12.September in anderen Formaten zu hören sein, dann wird dabei übersehen, dass dies bereits jetzt schon so ist und auch immer schon der Fall war!“ 

Auch der Landesmusikrat Baden-Württemberg steht hinter dem notwendigen Umbauprozess zur Digitalisierung, der sich im SWR wie in allen anderen ARD-Anstalten derzeit vollzieht. Es ist indes nicht hinnehmbar, wenn es im Windschatten der Digitalisierung grundsätzlich zu einem verminderten Angebot an Geistlicher Musik kommt. Er ist solidarisch mit allen Einzelpersonen und Institutionen, die sich an den SWR gewandt haben und erhebt daraus nachstehende Forderungen: 

Es darf nach dem Umbau der Programmstrukturen bei SWR2 nicht weniger Geistliche Musik geben als zuvor. Vor allem die regionale Szene muss abgebildet bleiben, wo Tausende von Akteuren eine wichtige Säule des Kulturlebens darstellen. 

Es muss, beispielsweise mittels eines Newsletters, präzise und dauerhaft dokumentiert werden können, ob es tatsächlich zu einem vielfältigen erweiterten Angebot an Geistlicher Musik kommt. Ein solcher Newsletter bietet zugleich eine unverzichtbare Unterstützung bei der zukünftigen Wiederauffindbarkeit Geistlicher Musik. 

Kompensatorisch hat der SWR angeboten, am letzten Samstag im Monat von 20:00 Uhr bis 22:00 Uhr eine feste Sendestrecke mit Geistlicher Musik einzurichten. Der Landesmusikrat regt an, diesem Sendeplatz einen zweiten Samstagabend hinzuzufügen, der dann nach wenigen Jahren entfallen könnte, wenn es tatsächlich in anderen Formaten von SWR2 zu einer Intensivierung des Angebotes an Geistlicher Musik gekommen ist. 

Schulen und Amateurmusik sind verunsichert - Landesmusikrat fordert eindeutig formulierte Erleichterungen für Singen und Musizieren

Immer noch haben erst etwa die Hälfte aller Chöre in der Amateurmusik wieder den Probenbetrieb aufgenommen. Ursache dafür sind Verunsicherungen vor Ort, die aus allzu rigiden und unverständlich formulierten Hygienevorschriften herrühren.


Und auch an den Schulen ist bis auf Weiteres das jahrgangsübergreifende Singen nicht gestattet. Vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport gibt es bis auf den heutigen Tag keinen Hinweis an die Schulen, etwa die Stunden für den Ergänzungsbereich in den Deputaten vorzuhalten. Es zeichnet sich ein weiteres Schuljahr ohne Angebote für Chor und Orchester ab. Dadurch droht zugleich das Ende aller gewachsenen Chor- und Ensemblekultur an den Schulen.


Prof. Dr. Wilske, Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg, fordert ein Ende der undurchsichtigen Zuständigkeiten für die Coronaverordnungen. Es kann nicht sein, dass selbige bald bei den Landkreisen und Kommunen, bald bei Gesundheits- und Ordnungsämtern angesiedelt sind und im Zweifelsfall meist zu Ungunsten der Musik ausgelegt werden.


Amateurmusik wie Schulensembles sind nicht nur reine Freizeitbeschäftigung. Vielmehr leben sie davon, dass klare Probenziele in Form langfristig zu planender Konzertveranstaltungen möglich sind. Dies gilt ebenso für semiprofessionelle Chöre und Orchester, Kantoreien und Kammerchöre.


Keinesfalls redet der Landesmusikrat solchen Coronaverordnungen das Wort, wie sie in manchen anderen Bundesländern gelten, wo fast alles wieder so möglich ist, wie es vor der Pandemie war. Es muss jedoch insbesondere bei den Abstandsregelungen zu Vorgaben kommen, die größeren Ensembles in Schulen und Amateurmusik unzweifelhaft Probenmöglichkeiten und Planungssicherheit geben.


Die Zeit drängt. Mit der neuen Coronaverordnung vom 26.7. muss es im Sinne der oben formulierten Punkte zu Verbesserungen kommen, indem auch der Musik im Land jene detaillierten und präzisen Regelungen zuteil werden, die für den Sport jetzt schon gelten!

 

1. Internationaler Orgelwettbewerb Faszination Orgel - ein Wimpernschlagfinale

„Faszination Orgel“ - unter diesem Titel gibt es im Jahr 2020 in ganz Deutschland unzählige Veranstaltungen, die dem diesjährigen „Instrument des Jahres“ gewidmet sind. In Baden-Württemberg hatte sich der Landesmusikrat gemeinsam mit dem Bezirkskantorat Nordbaden für einen internationalen Orgelwettbewerb in der Mannheimer Christuskirche entschieden. Die Hürden für eine Teilnahme waren hoch. Als Eintrittskarte für den Wettbewerb war ein Video von Franz Liszts Fantasie über Bach zu lösen, und in der ersten Runde, die in der Mannheimer Christuskirche am 9. Juli schon in Präsenz stattfand, waren dann eine Triosonate von Bach, ein Orgelwerk Mozarts sowie eine Komposition Sigfrid Karg-Elerts obligatorisch. 7 Kandidaten hatten es bis hierhin geschafft, und aus dieser Gruppe wurden sodann die drei Kandidaten für das Finale am 11. Juni ermittelt. Hier komplettierten eine Toccata von Bach und ein großes Orgelwerk Max Regers ein Anforderungsspektrum, in dem die wichtigsten Epochen und Genres der Orgelliteratur enthalten sind. Eigentlich, so sollte man meinen, eine gute Voraussetzung dafür, innerhalb der drei Finalteilnehmer eine deutliche Platzierungs-Hierarchie abzubilden. Allein, dem war nicht so. Bereits die Preisvergaben lassen erkennen, dass es wohl eher ein Wimpernschlagfinale war. Die hochrangig besetzte Jury, bestehend aus den Professoren Ludger Lohmann (Stuttgart), Matthias Maierhofer (Freiburg), Markus Eichenlaub (Speyer) sowie Hausherr Johannes Michel (Mannheim) kürten den 27-jährigen Denis Pisarevskiy (Moskau) mit dem 5.000 € dotierten ersten Preis, dahinter gab es zwei weitere zweite Preise (zu je 2.500 €) für die noch jungen Organisten Adrian Brech (Herxheim) und Hannes von Bargen (Stuttgart, geboren 2002). Zusätzlich zu den genannten Preisen haben das Max-Reger-Institut und die Karg-Ehlert-Gesellschaft zwei Sonderpreise in Höhe von jeweils 1.000 € gestiftet. Den Max-Reger-Preis gewann Denis Pisarevskiy und der Karg-Elert wurde geteilt und mit jeweils 500 € an Julian Beutmiller und Johannes Krahl vergeben.
  
Trotz ihres jugendlichen Alters waren auch sie mit dem Spitzenrang durchaus auf Augenhöhe. Bemerkenswert ist, dass es bei beiden Teilnehmern eine Historie mit dem Gewinn eines ersten Bundespreises von „Jugend musiziert“ gibt. Ganz offensichtlich bietet dieser Wettbewerb eine ganz besondere Orientierung für eine frühe künstlerische Entwicklung.

Schließlich bot dieser Wettbewerb nicht nur eine Sichtung des hochbegabten Nachwuchses unter den Organisten. Am Samstag, als der Wettbewerb pausierte, konnte das Publikum sich in einer Orgelnacht auch von dem Format der Juroren überzeugen, die in 4 Einzelkonzerten eine jeweils ganz spezifische Künstlerpersönlichkeit hörbar werden ließen.

Prof. Hermann Wilske - als Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg zugleich Vorsitzender der Jury - dankte in seinem Schlussstatement ausdrücklich der Baden-Württemberg–Stiftung, die diesen Wettbewerb überhaupt erst möglich gemacht hatte. Zugleich betonte er: „Die Mannheimer Christuskirche ist mit ihrer großen Steinmeyer-Orgel, dem „Mannheimer Wunderwerk“ (Karg-Elert) und der Marcussen-Orgel auf der Südempore ein idealer Ort, um alte wie neue Orgelmusik angemessen darstellen zu können. Wir sollten alles daran setzen, diesen internationalen Orgelwettbewerb nicht auf ein erfolgreiches Einmal-Ereignis im Jahr der Orgel zu verstehen, sondern vielmehr im Zyklus von zwei Jahren auf Dauer zu etablieren. Die Magie des Jugendstilkirchenraumes und die außerordentliche Qualität der beiden Orgeln bieten eine erstrangige Voraussetzung dafür, auch langfristig einen wichtigen Beitrag zur Förderung junger Organisten in der Spitze zu leisten!“

Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen - Registrierung nun möglich

Kulturveranstalter können sich nun für den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen registrieren.

Mit dem Sonderfonds stellt die Bundesregierung 2,5 Milliarden Euro bereit, um die Wiederaufnahme und finanzielle Planbarkeit von Konzerten, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und vielen anderen kulturellen Veranstaltungen in den kommenden Monaten zu unterstützen. Der Sonderfonds besteht aus einer Wirtschaftlichkeitshilfe für kleinere Veranstaltungen, die wegen der geltenden Hygienebestimmungen der Länder nur mit reduziertem Publikum stattfinden können. Hinzu kommt eine Ausfallabsicherung für geplante Veranstaltungen, falls es aufgrund der Corona-Pandemie zu einer Absage kommt.

Bitte beachten Sie folgende Hinweise:

Unter www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de finden Sie alle bisher vorliegenden Informationen. Die Registrierung ist seit dem 15.06.2021 nun möglich.

Fragen richten Sie bitte an die zentrale Hotline. Diese erreichbar unter 0800/6648430

 

Jeder vierte Bundespreis geht nach Baden-Württemberg

Top-Ergebnisse für Baden-Württemberg beim 58. Bundeswettbewerb in Bremen: 

Vom 20. bis 26. Mai 2021 wurde in Bremen und Bremerhaven der 1. Teil des 58. Bundeswettbewerbs "Jugend musiziert" ausgetragen. Dieser Teil des Wettbewerbs fand in diesem Jahr - der Pandemie geschuldet - als hybrider Wettbewerb statt, d.h. eine in der Freien Hansestadt anwesende Fachjury begutachtete und bewertete die zum Stichtag eingereichten Videos der musikalischen Beiträge. Fast 2.250 junge Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland stellten sich dieser Herausforderung.

„Jugend musiziert“ steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten und gilt  weltweit als der größte und renommierteste Jugendmusikwettbewerb seiner Art.

516 Jugendliche aus Baden-Württemberg hatten sich im vorgeschalteten Landeswettbewerb für die Bundesebene qualifiziert. Davon kehren nun 25,9% aller Teilnehmer mit einem der so begehrten 1.Bundespreise zurück.


Dazu Prof. Dr. Hermann Wilske, Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg:  „Ich bin in hohem Maße angetan von der Qualität der Darbietungen und der Vielzahl der Preise. Das künstlerische Niveau unserer Jugendlichen ist großartig, gerade  auch unter den erschwerten Bedingungen eines Videowettbewerbs. Besonders erfreulich ist für unser Bundesland das Ergebnis der Gruppenwertungen, wo exakt 33.3% aller 1.Bundespreise errungen werden konnten. Jedes dritte Ensemble kommt mithin aus dem „Ländle“, und auf diesen herausragenden Wert bin ich auch deshalb stolz, weil das Ensemblemusizieren ein Ort der Begegnung ist, an dem sich junge Musiker*innen zum gemeinsamen Tun zusammenfinden. Gerade in Pandemiezeiten ist dies von einer Bedeutung, die gar nicht hoch genug veranschlagt werden kann.“

„Eiszeit? Studie zum Musikleben vor und in der Corona-Zeit“

Im Rahmen der Studie wurde unter Anderem untersucht, wie sich der erste und zweite Shutdown auf das Einkommen von Musikerinnen und Musikern auswirkten, wie die finanziellen Corona-Hilfen wahrgenommen und bewertet wurden und mit welchen mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Zeit zu rechnen ist, etwa in Bezug auf die Schließung von Veranstaltungsorten, den musikalischen Nachwuchs und auf Abwanderungsbewegungen aus dem Musikleben in andere Arbeitsbereiche. Die Untersuchung erfolgte auf Basis sowohl einer quantitativen Umfrage mit knapp 2.900 Beteiligten als auch einer qualitativen Befragung mit 39 Beteiligten und wurde im Auftrag des Deutsche Musikrates durch das Zentrum für Kulturforschung durchgeführt. Bezugnehmend auf die zentralen Ergebnisse der Studie hat der Deutsche Musikrat notwendige Schritte zur Bewahrung und Stärkung des Musiklebens in Deutschland erarbeitet. Die Forderungen wurden gemeinsam mit der Studie veröffentlicht.

Superwahljahr 2021: Perspektiven für die Kultur?

In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz haben die Landtagswahlen für die Kultur zu unterschiedlichen Ergebnissen in den Koalitionsverträgen geführt. Während der Landesmusikrat Baden-Württemberg den neuen Koalitionsvertrag als starkes Zeichen für die Musik bewertet, übt der Landesmusikrat Rheinland-Pfalz Kritik am künftigen Ressortzuschnitt für die Kultur sowie an nicht eingehaltenen Wahlversprechen.

Studie zum Amateurmusizieren in Deutschland

Als eine der größten Bewegungen des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland ist das Amateurmusizieren fester Bestandteil der Zivilgesellschaft. Die erste repräsentative Erhebung zum Thema zeigt nun Einflussfaktoren für das Musizieren.

Auschreibungen - Landmusikort des Jahres & Projektförderung Landmusik

Der Deutsche Musikrat führt das Programm Landmusik mit Fördermitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) durch. Ziel ist die Stärkung des Musiklebens im ländlichen Raum, um so einen Beitrag zur qualitativen Annährung von urbanen und ländlichen Räumen zu leisten.


Ab sofort können Projektanträge hochgeladen werden!

Neustart Musikland Baden-Württemberg

Landesmusikrat und Musikverbände fordern Öffnungsstrategien

Baden-Württemberg gilt zu Recht als „Musikland“ innerhalb der deutschen Kulturlandschaft. Ein so reiches und vielfältiges Musikleben in Spitze und Breite – sowohl in der professionellen Musik als auch im Amateurbereich – ist in anderen Regionen Deutschlands kaum zu finden. Reichtum bedeutet aber auch Verantwortung und Verpflichtung.

Prof. Dr. Hermann Wilske, Präsident des Landesmusikrats Baden-Württemberg, hält nach einjährigem Lockdown fest: „Das Musikland Baden-Württemberg ist in seinen Grundfesten bedroht. Jede weitere Fortschreibung des strikten Lockdowns befördert zugleich irreversible Beschädigungen in vielen Bereichen des Musiklebens. Umso mehr benötigen wir einen verantwortungsvollen Umgang mit Lockerungen und Öffnungen, benötigen wir Motivation und Perspektive für alle am Musikleben Beteiligten.“ Dies gilt umso mehr in Zeiten, in denen sich mehr und mehr abzeichnet, dass es langfristig eher um den Umgang mit der Pandemie geht als darum, ausschließlich Inzidenzzahlen Rechnung tragen zu wollen.

In einem jüngst formulierten Appell an die Landesregierung fordern über 46 Musikverbände des Landes verantwortungsbewusste, kurzfristige Öffnungsstrategien für das Musikland Baden-Württemberg. Dazu gehören

  • die Öffnungen für den schulischen und außerschulischen Musikunterricht,
  • die Kopplung von Musikveranstaltungen, Proben und Aufführungsmöglichkeiten an die Öffnungen im Einzelhandel und der Gastronomie,
  • finanzielle Unterstützung bei der Finanzierung der Schnelltests vor Proben und Aufführungen,
  • die Gleichbehandlung der Musikverbände mit dem Solidarpakt Sport IV, in dem erhebliche Aufstockungen der Fördervolumen angekündigt wurden.

Chöre und Musikvereine müssen coronagemäß proben können

Die Konferenz der Landesmusikräte Deutschlands verabschiedete in ihrer Sitzung am 3.2.21 einen Appell an die Landesregierungen mit der Forderung, dass nach dem Ende des Lockdowns die Amateurensembles sobald als möglich wieder ihre Proben- und Konzerttätigkeiten aufnehmen dürfen.

In Deutschland spielen rund 9 Millionen Menschen ein Instrument und es gibt ca. 60.000 Chöre. Das Musizieren in Amateurensembles zeichnet sich durch eine große Vielfalt aus und durchdringt alle gesellschaftlichen Bereiche Deutschlands. Deswegen ist das Musizieren von Amateuren in Chören und Orchestern in den Jahren 2014 und 2016 in das bundesweite Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes aufgenommen worden.

 

Corona und Musizieren

Informieren Sie sich zum Thema Musizieren in Zeiten von Corona:

Landesregierung Verordnung
Landesregierung Begründung

MWFK und MFG BW

Landesmusikverband BW, Landesmusikrat BW

Landesmusikräte BW, Bayern & RP

Dt. Gesellschaft für Musik-physiologie & Musikermedizin e.V.

Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoC-2 vom 30.11.20 sowie die Begründung.

Corona-Hilfen: MFG richtet auf Initiative des Kunstministeriums Beratungsstelle für Kreativschaffende ein

Landeskonzept zum Umgang mit der zweiten SARS-CoV-2-Infektionswelle

 Synopse über die Förderpraxis des Musikfonds e.V.             

Musizieren während der SARS-CoV-2-Pandemie.

Charité Berlin

Stellungnahme zum Publikumsbetrieb in Konzert- und Opernhäusern während der COVID-19 Pandemie.

Hochschule für Musik Freiburg

Risikoeinschätzung einer Coronavirus-Infektion im Bereich Musik.                Update vom 17.07

Deutsche Orchesterstiftung

Spendenaktion #MusikerNothilfe öffnet neue Antragsrunde

Dt. Musikrat & Konferenz der Landesmusikräte

Förderungslücke für Soloselbständige gemeinsam schließen

Artikel Chorbereich
Artikel Orchesterbereich

Es gibt Hoffnung in Deutschlands Musikleben. Sowohl für den Chor- als auch für den Orchesterbetrieb kann es möglicherweise in den nächsten Monaten schrittweise zu Lockerungen kommen.

Universität der Bundeswehr München

Musizieren während der Pandemie - was rät die Wissenschaft?

VBG

SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard - Empfehlungen für die Branchen Bühnen und Studios für den Bereich: Probenbetrieb. 

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Der Landesmusikrat Baden-Württemberg e.V. ist der Dachverband der Musikverbände und -institutionen im Land und vertritt die Interessen der Musik in Politik und Gesellschaft.

Seit 1978 sind wir Initiator und Ratgeber für die Förderung des musikalischen Nachwuchses und Träger einer soliden Kinder- und Jugendbildung.

Videos für das Singen in Schule und Kindergarten

Die Landesakademie für die musizierende Jugend Ochsenhausen hat in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg mehrere Videos veröffentlicht, um die Musikalisierung von Kindern und Jugendlichen zu fördern. Das Angebot besteht aus drei Playlisten mit jeweils vier Folgen. Die einzelnen Playlisten richten sich an folgende Altersstufen:

Staffel 1:           Kindergarten
Staffel 2:           Grundschule
Staffel 3:           Sekundarstufe 1

Die Videos sind so aufgebaut, dass die Kinder selbsttätig die Lieder erlernen können. Dabei wurde besonders Wert daraufgelegt, den Lernprozess in altersspezifischen Schritten erfolgen zu lassen. Ziel jedes Videos ist es, die Schülerinnen und Schüler die eigene Musikalität erleben zu lassen und dabei ihr kreatives Potential zu entfalten.

Ergebnisse der Wahl des Präsidiums vom 13. Oktober 2020

Bei der Mitgliederversammlung des Landesmusikrats Baden-Württemberg am 13.10.20 in der Stadtkirche Pforzheim wurde das Präsidium nach drei Jahren neu gewählt. Erfreulicherweise werden Präsident Prof. Dr. Hermann Wilske sowie die beiden Vizepräsidenten LKMD Kord Michaelis und Bruno Seitz eine weitere Legislaturperiode an der Spitze des Präsidiums stehen. Änderungen gibt es bei den sieben Beisitzern. Maria Löhlein-Mader und Eckart Fischer sind nicht mehr zur Wahl angetreten. Wiedergewählt wurden Cornelius Hauptmann, Sänger und Präsident des Deutschen Tonkünstlerverbands DTKV, Prof. Rudolf Meister, Pianist und Präsident der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim, Carola Oldenkott, Programmchefin von SWR1 und SWR4, Prof. Mini Schulz, Professor für Jazz-Kontrabass an der Musikhochschule Stuttgart und künstlerischer Leiter des BIX Jazz-Clubs Stuttgart und Prof. Dr. Klaus Weigele, Direktor der Landesakademie für musizierende Jugend Ochsenhausen. Neu im Präsidium sind Dr. Alexander Becker, MdL und Geschäftsführer des Max-Reger-Instituts Karlsruhe sowie Anja Schlenker-Rapke, Sängerin und Mitglied im Landesvorstand des Tonkünstlerverbands Baden-Württemberg. Der Landesmusikrat Baden-Württemberg bedankt sich bei allen Kandidat*innen und freut sich auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit dem neu aufgestellten Präsidium.